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Liebe Interessentin, lieber Interessent!

Klimakatastrophe, Gefahren der Kernenergie, Artensterben... Schlagzeilen, die von unseren Kindern gelesen und bewertet werden. Pfadfinder sind in den Gruppenstunden draußen, leben auf Fahrten in und mit der Natur. Dadurch entsteht eine Liebe zur Natur, die ich für sehr wichtig halte. Umweltbewusstes Verhalten: mehr mit dem Fahrrad fahren, Wasser und Energie sparen u.s.w. würde ich gerne aus Liebe zur Natur praktiziert sehen.

Sich mit diesen Schlagzeilen zu beschäftigen ohne in Ohnmacht oder Depression zu verfallen halte ich ebenfalls für sehr wichtig. Wir versuchen in unseren Pfadfinder Gruppenstunden Zusammenhänge zu verdeutlichen, Komplexität zu entwirren, nicht zu verdrängen. Diese Dinge sind, leider, Bestandteil unseres modernen Lebens. Und trotzdem ist unser Leben lebenswert und spannend.

Unsere reitenden Mädchen spielen Waldbrandpatrouille. Die Segelflieger des Luftsportvereines, mit dem wir zusammenarbeiten, haben 2008 ebenfalls einen Waldbrand gemeldet. Die Luchse haben im Trailerdreh mit Schnellboten geübt einen Ölteppich zu umkreisen und einzudämmen. Selbstverständlich wissen wir, dass diese Schnellboote eigentlich nicht in die Natur gehören. Aber bei den Katastrophen heutzutage kann man mit ihnen schnell und effektiv  helfen. Oft wird hier schon eine Ölansammlung an der Küste eingedämmt, wobei weniger Tiere und Pflanzen sterben müssen.  Demnächst kann ich hier noch über ein weiteres Projekt dieser Art berichten. Aber das ist noch Überraschung für die Kinder.

Eine unserer Gruppen ist mittlerweile bekannt dafür Findeltiere aufzuziehen. So wurde dieses Jahr zum Beispiel ein kleines Nilgansküken abgegeben. Die Kinder verzichteten auf Ferienfreizeiten, um dieses Tier durchzubringen. Ob es gelang? Klicken Sie auf http://pollutionpolice.com/Niederrhein/wilmastory.htm.

Gut Pfad

Dirk Leiber