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Liebe Interessentin, lieber
Interessent! Ich bin nun
über 40 und kann auf eine erfüllte Jugend zurückblicken. Meine Eltern
konnten mir so viel ermöglichen: Gitarre spielen, Kampfsport, DLRG
Rettungsschwimmen, Reiten, Pilot werden... und natürlich Pfadfinder
sein. Neben den Erlebnissen als Pfadfinder möchte ich aber auch die
anderen Dinge nicht missen. Ich bin sehr dankbar dafür. Damals hatte ich
aber auch Schulfreunde, deren Eltern sich das nicht leisten konnten.
Dafür wollen wir im Projekt Pollution Police eine Lösung anbieten. Unser
Pfadfinder Verein finanziert über Sponsoren diese Projekte. Diese
Projekte, die sich der Pfadfinder lange ansehen und ausprobieren kann
müssen aber, um den Sponsoren ein Ergebnis zeigen zu können zu einem
gewissen Abschluss gebracht werden (der Juniorretter oder DLRG Bronze,
das Große Hufeisen, der Grüne Gurt, Alleinflug im Segelflug) Keine
Angst. Das ist nicht so schwer. Aber wir wollen mit diesem kleinen
Abschluss etwas zu feiern haben. Und nicht, wie auf einem Silbertablett
kostspielige Bespaßung anbieten derer man sich unverbindlich und so
lange man gerade möchte, bedienen kann. Diese Projekte sind kein Muss
und es wird immer nur ein Projekt parallel ermöglicht, damt die Schule
nicht darunter leidet.
Unser Monatsbeitrag beträgt im
ersten halben Jahr 25,- Euro und danach 50,- Euro im Monat. In diesem
Beitrag ist die geliehene Ausrüstung im Wert von ca. 600,- Euro
enthalten. Wir möchten nicht, dass es Unterschiede in der Ausrüstung
bei sozial schwachen und bessert gestellten Familien gibt. Alle
Übernachtungen, Fahrten, Aktivitäten sind in diesem Beitrag enthalten.
Angesichts eines Klavierunterrichtes für 80,- Euro im Monat, mag sich
ein Beitrag von 50,- Euro relativ gering anhören. Es gibt aber auch
Familien, oder allein erziehende Eltern, die diesen Betrag nicht
aufbringen können. Hier treten Sponsoren aus der lokalen Wirtschaft in
Funktion. Sie übernehmen in diesen Fällen einen Teil oder den kompletten
Beitrag. Keiner soll, des Geldes wegen, ausgeschlossen sein.
Jede Ortsgruppe hat mindestens 25
Sponsoren, die sich mit 100,- Euro im Monat oder Sachspenden an dem
Projekt beteiligen. Diese Gelder kommen ausschließlich den Kindern der
Ortsgruppe zu Gute. Nicht ein Cent davon wird in die Filmproduktion des
Action Filmes "Pollution Police" (klick auf Film) gesteckt. Von diesem
Geld werden die Beiträge von sozial schwachen Familien, die einheitliche
Ausrüstung, das Jugendheim, die Projekte etc. finanziert.
Noch ein Erlebnis von früher.
Pfadis kamen zu mir und sagten: "Ich weiß noch nicht, ob ich mit auf
Sommerfahrt darf. Je nachdem ob ich einen blauen Brief bekomme." Wie oft
habe ich diesen Kindern Nachhilfe gegeben. Heute kann ich das wegen
meines Berufes nicht mehr. Aber auch hier bietet Pollution Police eine
strategische Lösung: Jede Ortsgruppe hat 5 Partnerlehrer, die
ehrenamtlich diesen Kindern Nachhilfe geben, damit es gar nicht erst so
weit kommt.
Die Partnerschule: Jede Ortsgruppe
hat auch eine Partnerschule. Von unserer Partnerschule haben auch einige
Kids bei unserem Filmdreh mitgemacht. Vermittelt wurde das über den
Leiter der Theater AG. Die Partnerschulen bieten auch ehrenamtliches
Personal an, wenn wir mit den Kindern mal forschen möchten. Wo kann man
Wasseruntersuchungen machen? Natürlich im Chemieraum der Partnerschule.
Zusammen mit einem Chemielehrer.
Neue Medien möchten wir aber auch
zur Qualitätssicherung unserer Arbeit nutzen. Während der Dreharbeiten
des Filmes Pollution Police (Finanzierung steht noch nicht) werden
hauptberufliche Pädagogen, die aus dem Bereich der bündischen und
pfadfinderischen Jugendarbeit kommen, Gruppenstunden, Leiterschulungen,
Support, Evaluationsforen im Internet einrichten. So dass wir unseren
Gruppenleitern bestmöglichen Support in der Vor- und Nachbereitung von
Gruppenstunden bieten. Auch die Kinder sollen zu Wort kommen, wenn es
darum geht was schön und weniger schön war.
Gut Pfad
Dirk Leiber
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