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Aber nun zu Wilma.
Nach dieser Vorgeschichte
wird es niemanden verwundern, dass vor 2 Wochen eine Nachbarin
mit einem Küken vor der Tür stand. Sie drückte es Tanja in die
Hand, und entledigte sich damit ihrer Verantwortung. Wilma, das
Küken, war ganz alleine und von den Eltern verlassen worden.
Das Aufziehen von solchen
Küken ist sehr stressig. Es ist nicht mit Füttern getan. Wilma
frisst geschrotetes Hühner, Enten, Taubenfutter. Sie frisst
getrocknete Shrimps, getrocknete rote Mückenlarven, getrocknete
Bachflohkrebse. Auch Regenwürmer und Gras wird gerne genommen.
Immer ist wichtig, das das Futter in viel Wasser schwimmt.
Die Tiere brauchen auch
viel Körperkontakt und Wärme. Sicher darf da auch mal die
Rotlichtlampe herhalten, doch ohne menschliche Wärme würde das
Küken sterben. Und das ist genau das Anstrengende. Das Küken
braucht permanente Ansprache. Auch in der Natur sind die Eltern
permanent mit dem Küken beschäftigt. Wilma kommt in einem
Körbchen mit zur Bushaltestelle, begleitet Tanja (Silja und Mara
sind ja in der Schule) mit ins Büro, und kuschelt sich nachts an
den menschlichen Körper. Das stresst ungemein. Nervig ist auch
das permanente wi wi wi wi, mit dem Wilma in ständigem
akustischen Kontakt mit ihren Ziehmüttern bleibt.
Zum Glück kommen nun die
ersten Federn und das enge Kontaktsuchen lockert sich mehr
und mehr.
Hier die Bilder von oben
nach unten:
- Wilma auf Tanjas
Schreibtisch bei Vertical Vision.
- Wilma in unserer
Badewanne mit grünen Leckereien
- Wilma bei Mara. Mara
schaut Fernsehen. Wilma schläft.
- Wilma schmust mit
Tanja
- Wilma mit Silja auf
unserem Sofa
- Wilma in unserem
Garten
- Wilma in unserem
Gartenteich
- Scherzfoto. Wilma
wird verspeist.
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